Jakub Tchorzewski trat in den meisten Ländern Europas, sowie in den USA, Brasilien und Japan auf. Seine Konzerte wurden durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Polen, der Slowakei, der Tschechischen Republik, der Schweiz und Italien übertragen.

Zur Zeit lebt er in Italien, wo er bei zahlreichen renommierten Musikfestivals, etwa bei Biennale Musica in Venedig, Serate Musicali in Mailand, dem Bologna Festival und dem Fesival Zeitgenössischer Musik “Nuova Consonanza” in Rom zu Gast war. In letzter Zeit trat er unter anderem im Quirinalspalast in Rom, dem Sitz des Präsidenten der Republik Italien auf, darüber hinaus im Teatro La Fenica in Venedig, im Mailänder Teatro Filodrammatici, im Teatro Regio in Parma, Teatro A. Bonci in Cesena, Teatro Sociale in Bergamo, in der Philharmonie zu Trient, im Auditorium Pollini in Padua sowie in der Accademia dei Concordi in Rovigo. Desweiteren gab er Konzerte in Philharmonien zu Warschau, Lemberg und Bukarest, sowie auf den Festivals „Posener Musikfrühling” („Poznańska Wiosna Muzyczna”), „Warschauer Herbst” („Warszawska Jesień”), dem Festival Polnischer Pianistik in Słupsk sowie bei den Karol-Szymanowski-Musiktagen in Zakopane. 2014 war er im Rahmen des Andrzej-Panufnik-Jahres auf einer Tournee durch Österreich, Bulgarien, Kosovo, Rumänien, Großbritannien und Italien.

Seine Diskographie umfasst neun CDs, die von der internationalen Musikpresse positiv besprochen wurden. Seine Platten erschienen bei solchen Labels wie Acte Préalable, Dux, Musiques Suisses, Tactus, Vermeer und Warner/Polskie Nagrania. Seiner Vorliebe für vergessene und selten gespielte Musik verdanken wir die ersten phonographischen Aufzeichnungen von Kompositionen solcher Autoren, wie Sándor Veress, Gino Gorini, René de Boisdeffre und Roman Palester.

Als ergebener Kammermusiker arbeitete er mit hervorragenden Musikern zusammen, unter anderem mit den Violinisten Tomasz Tomaszewski, Dejan Bogdanovich und Piotr Tarcholik, den Bratschisten Jodi Levitz, Leszek Brodowski und Morgan O’Shaughnessey, den Cellisten Anna Armatys, Bartosz Koziak und Luca Fiorentini, den Flötisten Jadwiga Kotnowska, Silvia Careddu und Carlo Tamponi, den Klarinettisten Ludmila Peterkova, Nicolas Fargeix und Vincenzo Paci, dem Waldhornisten Henryk Kowalewicz, dem Saxophonisten Alfonso Padilla, sowie mit Ensambles wie Duo Viennese (Paweł Zalejski, Monika Hager-Zalejski) und Quartetto Guadagnini.

Auch zeitgenössische Musik ist ein fester Bestandteil von Tchorzewskis Repertoire. Er spielte in den Uraufführungen von Werken solcher Autoren, wie Giovanni Bietti, Alessandra Ciccaglioni, Federico Gardella, Ardian Halimi, Katarzyna Kwiecień-Długosz, Roman Palester, Filippo Perocco, Marcin Stańczyk und Alex Stein. Krzysztof Meyer bezeichnete die Interpretation seiner Cellosonate Op. 99 durch Izabela Buchowska und Jakub Tchorzewski als „in jeder Hinsicht perfekt” und seinen Vorstellungen völlig entsprechend.

Jakub Tchorzewski absolvierte die Warschauer Frédéric-Chopin-Musikakademie in der Klavierklasse von Prof. Alicja Paleta-Bugaj. Er studierte auch bei Prof. James Tocco an der Musikhochschule Lübeck, Prof. Tomasz Herbut an der Hochschule der Künste Bern sowie Prof. Mack McCray in San Francisco Conservatory of Music.

Er arbeitete als Klavierbegleiter an den Konservatorien in Latina, Udine und Venedig. Seit 2014 ist er Mitglied der European Chamber Music Teachers' Association.